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Die KünstlerInnengruppe Gangart sowie Anna Kowalska und Simone Bader arbeiteten in Fotografie- und Videoworkshops mit Jugendlichen der 2. und 3. Generation in Wien lebender MigrantInnen. Ausgangspunkt war der Konflikt zwischen Jugendlichen, die sich häufig im Park aufhalten, und AnrainerInnen am Kardinal Nagl Platz im 3. Bezirk. Die Jugendlichen haben gemeinsam mit den JugendarbeiterInnen Irmi Novotny und Thomas Tesar im Frühjahr 1999 die verschiedenen Standpunkte in einem echo-Video dokumentiert. Das Projekt von Gangart schließt daran an: Basierend auf einer Beschäftigung mit Gruppenzugehörigkeiten und sich überschneidenden Konflikten werden vorgefundene Situationen mit den Jugendlichen neu interpretiert, indem die Rollen neu verteilt und Codes verfügbar gemacht werden. Entstanden sind 3 Videos: »Abschiebung - Baris Keles« von Serdar Celik, Aykut Cetin und Serkan Cetin, »Erdbeben« von Enhar Erdem, »Hayal« von Muzaffer Hasaltay. Anna Kowalska und Simone Bader arbeiten mit Dani Busic und Djonia Oliveira-Mendes
zum Thema »strukturelle Gewalt«. Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem Verein echo entstanden und wurde von den JugendarbeiterInnen Irmi Novotny und Thomas Tesar pädagogisch betreut. Am 28. 1. 2000 wurde in der AAI-Galerie der damalige Stand der Videoprojekte, im Rahmen von Dezentrale Kunst (Eva Dertschei, Ulrike Müller, Carlos Toledo) präsentiert. Die fertigen Videos werden bei der Veranstaltung Dezentrale Projektion am 14. 10. 2000 um 19h in der wienstation gezeigt. |
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